Posts Tagged ‘Macbook’

T-Test: Macbook AIR vs Macbook Pro 13″

So, jetzt nachdem mein neues Macbook Pro 13″ schon ein paar Tage im Einsatz ist, dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für einen ultimativen T-Test :-)
Im konkreten Vergleich dabei: Mein altes MacBook Air (1. Generation) gegen die neue Maschine.

Macbook AIR vs Macbook Pro 13"

Optik
Von oben fällt es schwer herauszufinden: Was ist jetzt was? Die 13″-Zoll Variante des Macbook Pro unterscheidet sich optisch nicht vom alten Macbook (Alu) und somit auch kaum vom AIR. Jeder Zentimeter der Aussenhaut ist nahezu identisch und aus dem gleichen, hochwertigen Material (Aluminium) gefertigt und zwar aus einem Stück!

Macbook AIR vs Macbook Pro 13" Macbook AIR vs Macbook Pro 13"

Erst wenn man sich ein Stockwerk tiefer begibt oder das Gerät mal hochhebt, fallen einem deutliche Unterschiede auf. Wie erwartet, ist das Macbook Pro 13″ eine ganze Ecke dicker (An manchen Stellen sogar fast 2x so dick) und natürlich auch schwerer. Dies liegt vor allem an dem (übrigens sehr guten) optischen Laufwerk. Manche Freaks bauen das Teil aus, was natürlich einen ernormen Gewichtsvorteil bringt. Mir gefällt das Ding eigentlich ganz gut, also lasse ich es (vorerst) mal drin (Vor allem wegen der Garantie), aber eins vornweg: Ein Leichtgewicht ist das Macbook Pro definitiv nicht (mehr).

Technik
Technisch gesehen, hat sich jedoch einiges getan. Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem alten Macbook 13″ (Alu), sind die Unterschiede zwar eher gering (CPU bißchen schneller, mehr RAM, SD Schacht, Firewire Anschluss), verglichen mit dem AIR jedoch, ist der Sprung ernorm!

  • Die 4GB RAM machen sich deutlich bemerkbar. Beim “normalen” Arbeiten habe ich immer ca. 2 GB frei als “Backup”. Geile Sache.
  • Das ca. 1,5-fache an MHz spüre ich deutlich. Außerdem wird die Kiste nicht mehr so heiß, wie beim AIR (Zumindest nicht so schnell). Coolbook brauche ich nicht mehr und vermisse es nicht eine Sekunde!
  • 250GB Festplattenspeicher sind geil (Zumindest in einem Notebook). Leider läuft die Platte nur auf 5400 RPM. Macuser, die auf schnellere Laufwerke von Drittherstellern, wie z.B. eine SSD umgestiegen sind, haben wohl zur Zeit noch Probleme mit dem SATA Anschluss/Controller. Hier würde ich auf jeden Fall noch auf einen Patch warten, sonst sind Instabilitätsprobleme vorprogrammiert!
    Ein Wort noch zur Garantie: Sowohl Festplatte als auch RAM dürfen selber gewechselt werden (ziemlich einfach). Von allem anderen (z.B. Akku) muss man die Finger lassen, sonst verfällt die Garantie!
  • Der nVidia Chip leistet gutet Arbeit. Selbst bei 1600×1200 px laufen Videos bei mir flüssig im Fullscreenmode. Das war beim AIR nicht so.
  • Der SD-Schacht ist großartig, um schnell ein paar Bilder von der Cam zu holen.
  • Anschluss-technisch ist mir lediglich der Audio-Port negativ aufgefallen. Dieser integriert nämlich inzwischen Ein- und Ausgang in einem und sperrt somit alle Standart-Headsets aus, die man so kennt.
    Anschließen kann man somit nur noch eins: Kopfhörer ODER Mikro. Alternative: Geräte, die beides kombinieren, wie die aktuellen Hörstöpsel der iPods. Das lasse ich natürlich nicht auf mir sitzen und habe mir daher diesen USB-Adapter von SpeedLink gekauft. Ich halte eigentlich nix von der Marke, aber dieses Ding hier funktioniert wirklich perfekt! Adapter rein, Headset rein. Läuft. Das lustige dabei: Auf der Verpackung steht, dass das Ding nur unter Windows funktioniert – Ah, ja.
Macbook AIR vs Macbook Pro 13"

Vom hochgepriesenen neuen Display merke ich bis jetzt noch nicht viel, da ich fast ausschließlich meinen externen Monitor benutze. Auf den ersten Blick erkenne ich aber kaum Unterschiede.

Macbook AIR vs Macbook Pro 13"

Fazit: Für mich hat sich der Umstieg gelohnt. Als Desktop-Ersatz performt das neue Macbook Pro 13″ in so gut wie allen Bereichen deutlich besser als mein altes AIR. Nur die Kompaktheit vermisse ich ein wenig. Da kann der neue “Backstein” leider nicht mithalten.

Übrigens: Es wird, anders als beim AIR, kein Adapter für den Minidisplayport (Auf DVI/VGA) mitgeliefert. Den muss man separat kaufen und kostet 30 Euro !!! Frechheit!

6 Monate Macbook AIR: Ein Fazit

So, jetzt nachdem ich gestern mein neues Macbook Pro bestellt habe und demnächst mein AIR verkaufen werde, dachte ich, es wäre mal Zeit ein Langzeit-Fazit zu ziehen. Allerdings werde ich versuchen, mich hier möglichst kurz und präzise zu fassen ohne seitenweise romanartige Texte von mir zu geben, wie sie in manch anderen Review oft zu lesen sind.

Macbook AIR

Eins jedoch vorneweg: Das von mir besessene Macbook AIR ist ein Modell aus der 1. Serie!

  1. Ich liebe mein Macbook AIR (noch immer)
  2. Das AIR wird leider relativ schnell sehr heiß. Coolbook hilft da nur geringfügig. Andere Modelle wurden sogar so heiß, dass das OS abstürzte. Bei meinem trat das nicht auf.
  3. Das Notebook ist ultraportabel, sehr leicht und auf jeden Fall ein Hingucker (Im Zug wurde ich mehrere Male drauf angesprochen). Besonders die Portabilität ist etwas, was mir fehlen wird.
  4. Das Macbook ist relativ langsam. Bei gewöhnlicher Officearbeit/Surfen ist die Leistung völlig ausreichend. Schmeißt man jedoch eine VM an oder fängt an, Vektorgrafiken mit vielen Linien zu zeichnen, wird’s knapp.
  5. Mein Modell (1. Serie) hat nur eine PATA Schnittstelle. Damit ist es nahezu unmöglich, eine bessere Festplatte nachzurüsten, was eigentlich total einfach wäre (Aufschrauben, Platte tauschen, zuschrauben). Die neueren Modelle haben jedoch eine SATA Schnittstelle!
  6. Das Touchpad ist das beste, was ich jemals in den Fingern hatte! Als ehem. Fan den Thinkpad-Trackpoints (= Der rote Nippel bei den IBM Notebooks) muss ich sagen: Ich bin bekehrt! Den neuen Pads der aktuellen Macbook Serie ohne Taste bin ich sehr skeptisch gegenüber. Hab im MM schonmal fühlen dürfen. Hat mich nicht überzeugt.
  7. Das Display ist der oberburner! Natürlich werden die LED-LCD’s auch in anderen Macbooks verbaut, aber trotzdem: Es ist geil. Es spiegelt zwar, aber der Inhalt ist trotzdem immer gut lesbar. Die Farbwiedergabe ist einfach brilliant.
  8. Das Fehlen eines optischen Laufwerks stört mich kein bißchen.
  9. Ein USB-Port mehr und ein Mikroeingang, sowie ein Ethernet port wären hier- und da schön gewesen, bin aber auch so immer zurecht gekommen.
  10. Die eingebaute 1,8″ HDD ist langsam (Nur 4700 rpm). Eine SSD ist dringend zu empfehlen!
  11. Dass sich die 2 GB RAM nicht austauschen lassen, ist zwar schade aber ehrlichgesagt: Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass ich mehr brauchen würde.
  12. Die Laufzeit ist grandios: 6 Stunden Surfen am Stück ohne Netzstrom sind echt gut.

Fazit:

  • Als ausschließlich für den mobilen Einsatz gedachtes Gerät, kann ich das AIR absolut empfehlen, wenn man die fehlenden Anschlüsse nicht unbedingt braucht. Allerdings sollte man auf jeden Fall in die Variante mit 1,8 GHz und SSD investieren. Alles andere macht keinen Spaß.
  • Als Desktop-Ersatz taugt das Gerät nicht. Da müsste dann schon ein Macbook Pro her.

Neues Macbook für 644 Euro: So geht’s

Wer Student ist und sich ein Macbook kaufen will, kann sich mit der folgenden Methode das aktuelle (weiße) Macbook für nur 644 Euro direkt bei Apple bestellen (versandkostenfrei).
Zum Vergleich: Das Macbook kostet normalerweise, ohne diese Tricks, 949 Euro.

Und so geht’s:

  1. Bei Apple on Campus einloggen. Für Studenten der Uni Ulm geht das über portal.uni-ulm.de (Da dann einloggen und auf Externe Dienste -> Apple on Campus). Studenten andere Uni’s verfahren analog.
  2. Das weiße Macbook in den Warenkorb legen (Man kann natürlich auch ein anderes reinlegen, dann kostet’s halt insgesamt mehr).
  3. Einen iPod Touch in den Warenkorb legen (Ja, richtig gehört – Wenn man ein solches für 219 Euro kauft, kriegt man 185 Euro von Apple zurück, wenn man es zusammen mit einem Macbook kauft).
  4. Bestellung abschicken
  5. Warten bis das Paket da ist
  6. Den iPod Touch nicht auspacken, sondern wieder auf eBay für ca. 200-210 Euro verhökern
  7. Besuche, nachdem du die Ware von Apple erhalten hast, bis zum 08. Oktober 2009 apple.com/de/go/studentoffer und klicke auf ‘Antrag senden’, um den Rabattantrag einzureichen.
  8. Drucke die Bestätigung aus und sende sie zusammen mit den erforderlichen Unterlagen an das Apple Rebate Centre. Apple verspricht, dass das alles nur ein paar Minuten dauern soll.
  9. Schicke eine Kopie der Rechnung an Alllmaxx (Danke für den Tip, Schnuffi ;-) ) und lass dir 25 Euro erstatten. Evtl. muss man sich da vorher anmelden.
    Die Adresse lautet:
    allmaxx students only
    Kennwort: Apple Cashback
    Schlesische Str. 26
    10997 Berlin

Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, sollte man ein brandneues Macbook für unter 650 Euro bekommen haben. Da können selbst gebrauchte Geräte auf eBay nicht mithalten.

Geile Sache.

Nachtrag: Wer sich ein anderes Macbook kaufen will, kann mit der folgenden Formel ungefähr den vergünstigten Preis ausrechnen. M ist dabei der original Festpreis, so wie er auf dem Onlinestore von Apple zu sehen ist:
Vergünst. Preis = 0,94*M – 191

Zum Beispiel ergibt sich so für das aktuelle 13″ Alu-Macbook Pro mit 4 GB RAM: 0,94 * 1299 – 191 = 1030 € statt 1299 €

Macbook mit Touchscreen

Axiotron heißt die Firma, die für knapp 1300 Euro Macbooks umbaut, so dass diese komplett ohne Tastatur und Maus, nur mit einem Stift steuerbarem Touchscreen auskommt. “Modbook” nennt sich das Ganze.

Sinnvoll, wie auch nützlich meiner Meinung nach (Zumindest für Designer). Ok, eine richtige Tastatur wäre schon nicht schlecht, aber warum gibt es das Ding nicht direkt von Apple? Laut spiegel.de haben die Jungs sogar ein Patent auf die Technologie angemeldet.

Würde es so ein Ding zu einem passablen Preis geben, würd ich es mir evtl. vielleicht sogar überlegen. Aber 2000 Euro für das Macbook + 1300 Euro Umbau sind einfach verrückt…

Back to mac

Der Grund:

Will vielleicht jemand günstig ein gut erhaltenes Thinkpad x60s kaufen? :-)

Das 4mm-Notebook

Macbook AIR heisst das gute Teil, und ICH WILL ES !!!

Das scheiss Ding ist so schmal, dass es in einen einfachen Kuvert passt.

Auf spiegel.de gibt es einen ausführlichen Bericht über die technischen Details des neuen Mini-Notebooks:

Keilförmig zugeschnitten misst es an der dünnsten Stelle vier Millimeter und bleibt selbst zum Bildschirm hin unter einer Dicke von zwei Zentimetern. Das Gewicht wird mit 1,36 Kilogramm angegeben – was allerdings nicht gerade sensationell ist. Sensationell könnte hingegen das neue Multitouch-Trackpad sein. Ganz wie beim iPod Touch und iPhone kann man das Gerät mit Gesten steuern, das Spreizen zweier Finger vergrößert ein Bild, das Zusammenführen verkleinert es.

Bei der technischen Ausstattung hat Apple alles eingebaut, was derzeit hip und innovativ ist. So etwa einen von Strom sparenden LEDs beleuchteten 13,3-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Die Tastatur ist, wie bei der Macbook-Pro-Serie, hintergrundbeleuchtet. Als Speichermedium ist eine 80 Gigabyte große Festplatte im 1,8-Zoll-Format eingebaut. Wahlweise kann man allerdings auch eine 64 Gigabyte-Flash-Festplatte bekommen. Die sei zwar teuer, aber auch “wahnsinnig schnell”, sagte Jobs.

Als Strom und Platz sparender Antrieb ist ein Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz eingebaut, der gegen Aufpreis durch ein 1,8-Gigahertz-Modell ersetzt wird. Das mag gemächlich erscheinen, ist für ein Subnotebook jedoch eine vergleichsweise sportliche Motorisierung. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte recht üppig bemessen, sollte für die meisten Anwendungen ausreichen. Der Lohn der Strom sparenden Ausstattung: Bis zu fünf Stunden soll der Akku durchhalten.

An anderer Stelle wird allerdings Minimalismus betrieben. So ist die Zahl der Anschlüsse, die sich in dem kleinen Gehäuse unterbringen lassen, arg begrenzt. Lediglich ein USB-Port, ein Mini-DVI-Monitoranschluss und ein Audio-Ausgang fanden Platz. Dafür können sich die drahtlosen Fähigkeiten sehen lassen: Schnelles W-Lan nach IEEE 802.11n sowie Bluetooth 2.1 EDR (Extended Data Rate) sind integriert. Einzig ein DVD-Laufwerk fehlt, kann aber für 89 Euro als externes Gerät nachgeordert werden. Alternativ kann man via Netzwerk den DVD-Brenner eines Macs verwenden.

Im Rahmen seiner Präsentation ging Jobs ausführlich auf das Thema Umweltschutz ein. Das Notebook-Gehäuse aus Aluminium lasse sich gut wiederverwerten, sagt er. Vor allem aber sei im Macbook Air das erste quecksilber- und bleifreie Display eingebaut. Darüber hinaus wird die Hauptplatine ohne umweltschädliche Flammhemmer hergestellt. Und schließlich, so Jobs, ermögliche das flache Design eine deutlich kleinere Verpackung, die um rund die Hälfte kleiner ist als der Karton anderer Apple-Notebooks – und dem Hersteller damit Transportkosten sparen dürfte.

Apropos Kosten: 1699 Euro verlangt Apple für das Macbook Air in der Grundausstattung. Bestellungen werden ab sofort angenommen, die Auslieferung soll jedoch erst in zwei Wochen beginnen.

Quelle: spiegel.de

Also, ganz ehrlich: 1700 EUR für so ein tolles Notebook sind echt in Ordnung. Mein Thinkpad X60s hat in etwa ähnlich viel gekostet, damals als ich es kaufte.

Return top
Original theme by monolab. Modified by Timo Ernst.