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No refunds!

Posted on: November 27th, 2009 by Timo

“Oh, I am sorry. I know that our posters say “Think differently” but our real slogan is “No refunds”“.

Das waren zwar nicht die Worte, die ich heute von meinem Apple-Supportie gehört habe, aber nachdem ich gestern mein Ersatzpaar der In-Ear headphones erhielt und (wie erwartet) keine Verbesserung feststellen konnte, werd ich die Teile wohl jetzt auf eBay verhökern.

Der Support-Mensch war zwar wieder sehr nett, konnte mir jedoch heute, seiner Aussage nach, “nichts mehr anderes anbieten”. Das heißt, keine Rückerstattung. Da müsste ich mich an den M.-Markt wenden, in dem ich die Kopfhörer gekauft hatte. Verständlich, aus meiner Sicht.

Auf jeden Fall sehr nett: Man bot mir an, bei meinem nächsten Kauf im Apple store, kurz vorher anzurufen und einen Rabatt zu gewähren.

Trotzdem sitze ich jetzt ein wenig in der Tinte: Die Kopfhörer hatte ich vor einem Monat im M.-Markt in Frankfurt gekauft. Das führt zu drei Problemen:

  1. Der Apple-Supportie sagte mir, der Verkäufer ist lediglich bis 14 Tage nach dem Kauf gesetzlich dazu verpflichtet, das Produkt zurück zu nehmen. Alles, was darüber hinaus geht, fällt unter die Kategorie “Kulanz”. Ob das jetzt so stimmt, bin ich mir nicht ganz sicher.
  2. Da ich das Produkt in Frankfurt gekauft hatte, glaube ich nicht, dass es so ohne weiteres möglich ist, das Ding hier in Ulm zurück zu geben.
  3. Ich habe leider die Quittung nicht mehr. Mir ist bekannt, dass es ein rechtlicher Irrglaube ist, dass man für die Rückgabe einen Beleg braucht. Trotzdem stellen sich da viele Geschäfte quer, weil sie, respektive die Mitarbeiter, nichts davon wissen. Diskussionen sind hier also vorprogrammiert.

Um mir jetzt den Stress im M.-Markt zu ersparen, verhöker ich die Teile jetzt einfach auf eBay. Wenn sie jemand hier aus meinem Freundeskreis ersteigert, bin ich bereit hier einen kleinen Homie-Rabatt auf den Endpreis bei eBay zu geben ;-)

Übrigens: So schlecht die Kopfhörer bezüglich der Klangqualität waren, das Mikrophon scheint doch nicht so übel zu sein. Ich habe das Ding gestern noch einmal mit Skype und einer stärkeren Internetanbindung getestet und die Übertragung war für ein VoIP gespräch in Ordnung. Anscheinend spielt die verfügbare Bandbreite, sowie die Laune von Skype hier eine deutliche Rolle.

Fazit:

  • Die Apple In-Ear Kopfhörer sind bezüglich der Klangqualität, meiner Meinung nach, eine Katastrophe.
  • Das Mikrophon ist für VoIP durchaus brauchbar.
  • Die Fernbedienung ist etwas umständlich zu bedienen, erfüllt aber ihren Zweck.
  • Das Preis-Leistungsverhältnis der Kopfhörer stimmt bei 70 Euro pro Stück einfach nicht. Wer ein paar gute “Phonies” ohne Mikro und Fernbedienung sucht, dem empfehle ich die Sony MDR EX 35 LPW für nur 17 Euro. Die Teile sehen gut aus und der Sound ist im Vergleich zu den Apple-Tröten wie von einem anderen Stern.
    Wer ohne Mikro und Fernbedienung nicht auskommt, greift lieber zum günstigeren 25-Euro Standard-Modell. Bringt mindestens die gleiche Leistung und kostet 45 Euro weniger.
  • Der Apple-Support ist ausgezeichnet. Freundlich, kompetent und sehr schnell.
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Apple calling

Posted on: November 23rd, 2009 by Timo

Letzten Monat hatte ich ja über meine höchst negativen Erfahrungen mit den Apple In-Ear Kopfhörern berichtet. Völlig frustriert schickte ich Herrn Steve Jobs ein kleines Paket. Inhalt: Die Kopfhörer und ein Brief.

Heute, ca 3 Wochen später, rief mich ein netter Herr aus Irland an.

“Hallo, mein Name ist XXX vom Apple Kundenservice. Ich rufe im Auftrag von Herrn Steve Jobs an wegen dem Paket, dass Sie in die USA geschickt haben”.

lol?

Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Leuten, die erklärten, ich sei bekloppt und es wäre doch viel sinnvoller, das Ding im M. Markt zurück zu geben, sagte ich immer wieder scherzhaft: “Ich erwarte eh keine Antwort. Entweder es tut sich nichts oder die Apple-Leute säubern die Kopfhörer, verpacken Sie wieder und verkaufen sie als neu” :-)

Heute wurde ich also, zu meinem Erstaunen, eines besseren belehrt. Der freundliche Herr schlug mir also vor, mir erstmal ein neues Paar Kopfhörer zu schicken. Seiner Meinung nach klang meine Beschreibung eher so, als wenn die Kopfhörer defekt waren.
Ich persönlich glaube zwar nicht daran, weil der Sound einfach qualitativ schlecht war (Viel Höhen, wenig Bässe) und die Rezessionen auf amazon.de ähnliches suggerieren, aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren.

Auf meine geäußerten Bedenken hin, dass ich vielleicht einfach nur zu anspruchsvoll sein könnte, erwiderte der Servicemitarbeiter, dass das eigentlich nicht sein könnte, da alle Apple Produkte für einen sehr hohen Anspruch konzipiert seien.
Wenn dem so ist und die Kopfhörer nicht defekt waren, frage ich mich dann trotzdem warum meine alten 17-Euro Sonys um längen besser sind.
Aber jetzt heißts wohl erstmal abwarten :-)
Mit der Reaktion von Apple bin ich bis jetzt schon einmal äußerst zufrieden.

Ich hoffe nur, dass, falls dieser “Versuch” fehlschlägt, ich evtl. doch noch mein Geld zurück bekommen könnte.

To be continued…

Übrigens: Ein Päckchen in die USA zu schicken ist eigentlich recht billig. Hat nur 7 Euro gekostet.

Update: Wer will ein Paar neuwertige Apple In-Ear Kopfhörer kaufen? :-)

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Apples In-Ear Kopfhörer: Eine einzige Frechheit

Posted on: October 29th, 2009 by Timo

Seit einiger Zeit besitze ich ein Paar In-Ear Headphones von Sony und war immer sehr zufrieden. Generell bin ich ein Fan von den Steckern, die man sich direkt in’s Ohr prügeln kann, damit das Trommelfell ordentlich massiert wird. Das Resultat: Besserer Klang bei geringerer Lautstärke, da kaum Schall nach Außen dringen kann.

Irgendwie bin ich heute jedoch auf die fixe Idee gekommen, mir ein paar Apple In-Ear Stecker für meinen iPod zu kaufen. Der Grund: Diese “MyPhonies” (Hallo Lisa) haben zum einen eine Fernbedienung am Kabel und zum anderen ein kleines Mikro integriert. Damit lässt sich der iPod komfortabel steuern ohne dass ich ihn jedes Mal aus der Tasche kramen muss. Außerdem kann ich endlich über den iPod Skypen, da das Gerät selbst kein Mikro hat.

Soweit zur Theorie.

Im M. Markt stand ich dann erst ziemlich verdutzt vor’m Regal. Auf den ersten Blick fand ich nur die “normalen” Kopfhöhrer (Also nicht “In-Ear”), aber immerhin mit Fernbedienung und Mikro für 25 Euro. “Scheiße”, dachte ich mir und wurde aber dann doch nach etwas Suchen fündig: In-Ear-Stecker von Apple mit Allem für 69 Euro… Moment. 70 Ocken??? Etwas ungläubig schaute ich mir die Packung genauer an, ob da nicht noch irgendwas anderes drin sein könnte. Diamandenbesetzte Kabel oder vergoldete Stecker zum Beispiel. Fehlanzeige. Total verwirrt und fast schon in Trance war ich kurz davor einen MM-Mitarbeiter anzusprechen, hab’s dann aber zum Glück doch gelassen.
“Na, ja” denke ich mir. Die Dinger werden ihr Geld schon wert sein. Also EC-Karte gezückt, gekauft und zu Hause ausgepackt.

Und tatsächlich: In der Packung ist mehr drin als ich dachte: Ein seltsames weißes, dreieckiges Etwas um das die Kopfhörer gewickelt sind und eine ebenfalls weiße aber äußerst mysteriöse Kapsel. Fehlt eigentlich nur noch Morpheus, der aus der Schachtel springt und fragt: “You gonna take the white pill?”
Da die Kapsel doch etwas zu groß zum Schlucken ist, mach ich sie auf und tadaa, so mysteriös war sie gar nicht. Lediglich ein paar Ersatz-Stöpsel in zwei weiteren Größen.
Im Handbuch fand ich dann noch eine weitere Kuriosität: Zwei winzig kleine, kreisrunde Dinger, die mit Tesa auf der Rückseite angeklebt waren. Nach kurzem Studium des Handbuchs fand ich heraus, dass es sich hierbei um sog. “Klangfilter” handelte. Was die machen? Grob gesagt: Laut Betriebsanleitung kann man mit diesen die original Teile ersetzen, falls die Alten mal mit Ohrpopel vollgematscht sind. Diese “Filter” sind nämlich nichts anderes als “Ohrschmalzsperren”. – Na, ja. Wer’s braucht..

MyPhonies

Inzwischen hatte ich mich dann auch den eigentlichen Kopfhörern zugewandt, da diese es ja eigentlich waren, die ich wollte. Am Kabel ist ein wirklich kleines Plastikdingens angebracht mit drei Knöpfen: Laut, Leise und “DerKnopfFürAlles”. Letzterer hat seinen Namen verdient. Einmal drücken: Play. Nochmal drücken: Stop. Zweimal drücken: Nächster Track. Dreimal(!!) drücken: Zurück. Ich sah mich innerlich schon im Bus fluchen.
Auf der Rückseite war dann auch das Mikro zu sehen. Gefühlte Ausmaße: 1x1mm. Kein Scherz. Ausprobiert habe ich das Ding noch nicht. Dafür aber die Klangqualität und hier kommt die eigentliche Enttäuschung: Ich weiß nicht, ob meine Ohren zu sehr von den Sony verwöhnt sind, aber der Sound ist scheiße. Und mit scheiße mein ich richtig scheiße. Bässe konnte ich kaum vernehmen. Selbst mit kleineren Stöpseln aus der Alien-Kapsel hat sich nichts verbessert. Rumpopeln am Equalizer bringt auch nix.
Total verwirrt wechsel ich wieder zu den Sonys zum Test. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Unglaublich. Und dafür hatte ich 69 Euro ausgegeben?? Frechheit.

Wer also die iPod-Kopfhörer mit Fernbedienung und Mikro will, greift lieber zum günstigen 25-Euro Modell. Viel schlechter können die auch nicht sein und man spart immerhin noch Geld..

Ich bin jetzt richtig sauer und fühle mich irgendwie ein bißchen wie Lisa. Steve Mobs, gimme ma money back !!!

Nachtrag: Ich habe eben mit den Kopfhörern über meinen iPod mit Skype telefoniert. Resultat: Katastrophe. Meiner Freundin sind anscheinend fast die Ohren abgefallen, weil der Ton teilweise so laut war. Anscheinend hat die Lautstärke ständig geschwankt. Zumindest hab ich das so verstanden.
Hab das Mikro dann etwas weiter weg gelegt, indem ich einen der Stöpsel aus dem Ohr genommen hab. Folge: Total dumpfer Sound bei ihr, so dass sie kaum verstehen konnte was ich gesagt hab.

Mein Fazit: Die Kopfhörer sind total unbrauchbar.

Update: Ich habe die Kopfhörer an Apple zurück geschickt.

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