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Rischtisch geil: 8800GT Semipassiv

Posted on: January 20th, 2008 by Timo

Nach ein paar Tips von den Jungs aus dem Silenthardware.de-Forum hab ich es endlich geschafft: Meine Mühle rennt mit der neuen Sparkle 8800GT, ist ruhig und das wichtigste: Richtig kühl.

Erreicht habe ich das dadurch, dass ich den S-FLEX vorne unten am Case abgemacht habt und ihn zwischen Ninja und dem Passivkühlkörper der Sparkle “geklemmt” habe. Mein ursprünglicher Plan, den Lüfter an dem Ninja zu befestigen schlug leider fehl, da auf meinem Gigabyte Board ein fetter Passivkühler genau unter dem CPU-Kühler ist, der mich den Lüfter nicht weit genug herunterdrücken lies, um denselben mit dem Spangen am Tower zu befestigen.

Also war bastelei angesagt: Nach mehrmaligem Rumprobieren fand ich eine gute Stelle, um den S-FLEX genau zwischen Ninja und der Spakle “einzuklemmen”. Um noch etwas mehr Druck zu erzeugen, damit der Lüfter gut hält, habe ich noch ein Plastikteil dazwischen geklemmt. Ich würde mit dem Rechner jetzt zwar nicht gerade Volleyball spielen, aber ich habe den Eindruck, dass das jetzt so ganz gut hält.

S-FLEX auf Sparkle 8800GT

Temperaturen: Also gleich mal den ATI-Würfel angeschmissen und siehe da:

Idle: 49°C
Ati-Würfel: 70°C
Crysis: 68-69°C

Ein supergeiles Ergebnis muss ich sagen.

Einen großen Nachteil hat das Ganze allerdings: Dadurch, dass der Ninja auf der linken Seite mehr Druck auf den Kühlerkörper der Sparkle ausübt, biegt sich die Karte unangenehm nach unten. Sieht nicht gesund aus und ich hatte große Bedenken, das ganze so zu realisieren, aber zum Glück sind Karte und Steckplatz heil geblieben:

Sparkle biegt sich

Der Vollständigkeit halber: Der hintere Gehäuselüfter und der S-FLEX auf dem Graka-Kühler läuft auf 540 rpm. Im Netzteil ist ein S-FLEX 1200, der von der Seasonic-Lüftersteuerung geregelt wird. Die Folge: Alles supi-leise :-)

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Noch nicht ganz: Meine 8800GT passiv

Posted on: January 19th, 2008 by Timo

Heute kam endlich meine Sparkle 8800GT PIPE. Also, gleich in den neuen Rechner eingebaut (Der nun endlich fertig ist) und ab dafür:

Sparkle 8800 GT passiv Sparkle 8800 GT passiv eingebaut

Ich hatte ja schon ein paar Infos über die Karte im Inet gesammelt. Unter anderem auch, dass der Kühlkörper wohl etwas zu unterdimensioniert ist. Trotzdem hatte ich mich für die Spakle entschieden, da sie die einzige von Haus aus passiv gekühlte Karte war und ich das Ding einfach auf Garantie zurückschicken konnte, falls sie mir abraucht.

Jetzt im nachhinein bereue ich das ganze etwas. Der Kühler ist tatsächlich sehr klein und die 3 Heatpipes scheinen nicht auszureichen, um den Chip vernünftig zu kühlen.
Nach ca. 30 Min Crysis erreichte die GPU 107°C und wurde automatisch heruntergetaket. Meine Hoffnung, dass der Luftstrom der beiden Scythe S-FLEX 1200 (Beide mit 540 rpm) ausreichen würde, die ich vorne und hinten im Gehäuse verbaut hatte, schwinden also.
Erst als ich den hinteren Lüfter mit 1400 rpm und den vorderen mit 840 rpm laufen lasse, bleibt die Temperatur konstant bei ca. 98-100°C. Nicht gerade berauschend, aber wenigstens bin ich aus dem kritischen Bereich raus. Leider ist gerade der hintere Lüfter bei diesen Drehzahlen so laut, dass man wirklich nicht mehr von einem Silent System reden kann.

Ich war schon so kurz davor, die Karte nun doch aktiv zu kühlen (Was mit 3 langsam drehenden Lüftern statt 2 schnellen gar nicht mal so schlecht ist) aber so leicht gebe ich nicht auf. Ich habe mir nun einen Thermalright HR-03 GT bestellt. Dieser Kühler ist speziell für die 8800 GT Serie entwickelt und verfügt über einen größeren Kühlkörper und 6 statt nur 3 Pipes. Ich hoffe, dass ich dadurch gerade den hinteren Lüfter etwas langsamer drehen lassen kann (Vielleicht so ca. 850 rpm). Dem Vorderen werde ich nun etwas mehr Saft spendieren, damit kein Unterdruck im Gehäuse entsteht und die Luft nicht aus allen möglichen Schlitzen im Gehäuse reingeströmt kommt und meinen ATX-Luftstrom kaputt macht. Vielleicht klebe ich auch noch ein paar von den Schlitzen zu, so gut es geht…

Wenn alles schief läuft, werde ich wohl auf die Standard-Variante zurückgreifen, die zur Zeit bei der 8800 GT in Silencerkreisen üblich ist: Vorne und hinten jeweils ein langsam drehender S-FLEX und auf der Karte einen Arctic Cooling Accelero S1 mit nem ebenfalls langsamen S-FLEX drauf, denn drei Lüfter mit niedriger Drehzahl sind immer besser als zwei mit hoher.

Ich persönlich bin vom S1 allerdings nicht so überzeugt, denn:

  1. Der Kühlkörper “hängt” nach unten, was bedeutet, dass er gar nicht vom Luftstrom im Gehäuse profitieren kann.
  2. Keine Kühlkörper in der Packung für die Spannungswandler is ne Frechheit. Die kosten ja echt nur ein paar Cent.

Aktiv betrieben, mag der S1 ja sicherlich die absolute Nummer 1 sein aber da ich die Karte komplett passiv kühlen möchte, ist ein HR-03 GT, der seine Nase in den Luftstrom hängt, sicherlich besser. Zudem habe ich immernoch bedenken, dass ein aktiv betriebener S1 durch den Luftwirbel, den der da unten verursacht, meinen schönen Luftstrom im Gehäuse stören könnte.

Übrigens: Crysis bei 1280×1024 mit vollen Details rockt einfach tierisch :-)

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Das 4mm-Notebook

Posted on: January 15th, 2008 by Timo

Macbook AIR heisst das gute Teil, und ICH WILL ES !!!

Das scheiss Ding ist so schmal, dass es in einen einfachen Kuvert passt.

Auf spiegel.de gibt es einen ausführlichen Bericht über die technischen Details des neuen Mini-Notebooks:

Keilförmig zugeschnitten misst es an der dünnsten Stelle vier Millimeter und bleibt selbst zum Bildschirm hin unter einer Dicke von zwei Zentimetern. Das Gewicht wird mit 1,36 Kilogramm angegeben – was allerdings nicht gerade sensationell ist. Sensationell könnte hingegen das neue Multitouch-Trackpad sein. Ganz wie beim iPod Touch und iPhone kann man das Gerät mit Gesten steuern, das Spreizen zweier Finger vergrößert ein Bild, das Zusammenführen verkleinert es.

Bei der technischen Ausstattung hat Apple alles eingebaut, was derzeit hip und innovativ ist. So etwa einen von Strom sparenden LEDs beleuchteten 13,3-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Die Tastatur ist, wie bei der Macbook-Pro-Serie, hintergrundbeleuchtet. Als Speichermedium ist eine 80 Gigabyte große Festplatte im 1,8-Zoll-Format eingebaut. Wahlweise kann man allerdings auch eine 64 Gigabyte-Flash-Festplatte bekommen. Die sei zwar teuer, aber auch “wahnsinnig schnell”, sagte Jobs.

Als Strom und Platz sparender Antrieb ist ein Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz eingebaut, der gegen Aufpreis durch ein 1,8-Gigahertz-Modell ersetzt wird. Das mag gemächlich erscheinen, ist für ein Subnotebook jedoch eine vergleichsweise sportliche Motorisierung. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte recht üppig bemessen, sollte für die meisten Anwendungen ausreichen. Der Lohn der Strom sparenden Ausstattung: Bis zu fünf Stunden soll der Akku durchhalten.

An anderer Stelle wird allerdings Minimalismus betrieben. So ist die Zahl der Anschlüsse, die sich in dem kleinen Gehäuse unterbringen lassen, arg begrenzt. Lediglich ein USB-Port, ein Mini-DVI-Monitoranschluss und ein Audio-Ausgang fanden Platz. Dafür können sich die drahtlosen Fähigkeiten sehen lassen: Schnelles W-Lan nach IEEE 802.11n sowie Bluetooth 2.1 EDR (Extended Data Rate) sind integriert. Einzig ein DVD-Laufwerk fehlt, kann aber für 89 Euro als externes Gerät nachgeordert werden. Alternativ kann man via Netzwerk den DVD-Brenner eines Macs verwenden.

Im Rahmen seiner Präsentation ging Jobs ausführlich auf das Thema Umweltschutz ein. Das Notebook-Gehäuse aus Aluminium lasse sich gut wiederverwerten, sagt er. Vor allem aber sei im Macbook Air das erste quecksilber- und bleifreie Display eingebaut. Darüber hinaus wird die Hauptplatine ohne umweltschädliche Flammhemmer hergestellt. Und schließlich, so Jobs, ermögliche das flache Design eine deutlich kleinere Verpackung, die um rund die Hälfte kleiner ist als der Karton anderer Apple-Notebooks – und dem Hersteller damit Transportkosten sparen dürfte.

Apropos Kosten: 1699 Euro verlangt Apple für das Macbook Air in der Grundausstattung. Bestellungen werden ab sofort angenommen, die Auslieferung soll jedoch erst in zwei Wochen beginnen.

Quelle: spiegel.de

Also, ganz ehrlich: 1700 EUR für so ein tolles Notebook sind echt in Ordnung. Mein Thinkpad X60s hat in etwa ähnlich viel gekostet, damals als ich es kaufte.

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T-Test: Logitech G7

Posted on: October 8th, 2007 by Timo

So, nachdem mein letzter T-Test schon eine weile her ist, möchte ich diese Tradition gerne wieder weiterführen.

Da ich mir heute eine neue Maus + Pad gekauft habe, möchte ich mal meine Erfahrung über 5 Jahre mit meiner alten Maus veröffentlichen. Um’s vorwegzunehmen: Ich habe mir inzwischen eine neue Maus von Razer gekauft ;-)

Also, los gehts:

Logitech G7
Tja, gute 5 Jahre ist es nun schon her seit ich diese Maus gekauft habe. Damals wurde sie als erste Gaming-taugliche Funkmaus der Welt vorgestellt. Logitech versprach dabei eine Hohe Reaktionszeit und keine Probleme mit dem Akku, der ja durchaus ein kritisches Element darstellt. Wer möchte schon, dass einem mitten in der größten Äktschn im Spiel der Akku absäuft?Also habe ich es mal gewagt und mir die G7 besorgt, da meine alte Pilotmaus wirklich ausgedient hatte (Die bisher beste Maus, die ich je hatte, übrigens). Wie fast alle Logitechprodukte macht die Maus (auch heute noch) einen zumindest optisch hochwertigen Eindruck. Durch den Akku ist die Maus auch relativ schwer, was das Gerät nicht billiger erscheinen lässt. Letztenendes ernüchtert sich dieses Gefühl relativ schnell wieder, wenn man das Ding in die Hand nimmt. Glattes, relativ ekliges Plastik umhüllt das sensible Gerät, was eins der größten Mankos war, wenn ich an die letzten Jahre zurückdenke, denn mit Chipsverschmierten, öligen Fingern ist die Maus ratzfatz vollgefettet und es ist echt eklig, sie anzufassen. Das Problem hatte ich mit meiner alten Pilotmaus nicht. Liegt wohl an deren etwas rauheren Oberfläche, die nicht so gut Fette aufnimmt und auch nicht so sehr glänzt.

Das beste an der Maus sind jedoch sicherlich die vielen Knöpfe. 6 Stück gibt es, und das Mausrad lässt sich seitlich kippen.
Die Software macht einen insgesamt reifen Eindruck. Zumindest hatte ich damals damit keine Probleme. An der Maus selber sind noch zwei Knöpfe angebracht mit der ich die Mausgeschwindigkeit einstellen kann. Ganz nette Idee, aber wirklich benutzt habe ich diese nie. Stattdessen wären zwei normale extra-Knöpfe besser gewesen. Oder gleich weglassen und Geld sparen ;-)

Im Verlauf der Jahre gab es natürlich schon Verschleisserscheinungen. Die Füße haben sich natürlich abgenutzt, wurden aber von Logitech kostenlos ersetzt. Die rechte Maustaste hat irgendwann nicht mehr gute reagiert. Nach einer Reinigungsaktion, so gut es mir möglich war, ging es eine Zeitlang besser aber nach ein paar Wochen war das Problem wieder da. Ausserdem hat sich mit der Zeit an der rechten Taste eine rauhe Stelle gebildet, die Schmutz geradezu magisch anzieht. Sieht natürlich echt nicht schön aus. An den Gamingeigenschaften gab es kaum etwas zu Bemängeln. Die Auflösung war gut, die Reaktionszeiten absolut in Ordnung und wenn sich die Kapazität des Akkus so langsam gegen Ende neigte, hat einen die Logitech-Software rechtzeitig gewarnt, so dass man schnell den alten Akku ins (mitgelieferte) Ladegerät stecken konnte und den (mitgelieferten) Ersatzakku wie ein Magazin nachladen konnte. Dies funktioniert allerdings nur unter Windows gut. Unter Linux hatte ich große Probleme, alle Tasten zum Laufen zu bekommen und eine Warnfunktion wenn der Akku zur Neige geht, gibt es auch nicht.

Fazit: Solide Maus, die durchaus zum Spielen taugt. Das etwas billige Material und die fehlende Kompatibilität unter Linux stört das ansonsten positive Gesamtbild.

Cool: WordPress hat meinen Bericht über das Everglide Mauspad, was an dieser Stelle erscheinen sollte, einfach gelöscht. Nicht schlecht…

Das nächste mal stelle ich dann meine neue Maus vor. Ein echt heißer Ofen, muss ich sagen :)

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