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Endlich die Richtige gefunden

Viele Beziehungen habe ich hinter mir und nicht mit allen war ich glücklich.

Meine ersten Flirtversuche machte ich mit Outlook Express, die mir allerdings sehr schnell als noch zu jung, unreif und verschlossen erschien, worauf ich mir eine neue Partie suchte und relativ schnell fündig wurde: Thunderbird hieß sie und wurde mir von ihrem Bruder Firefox empfohlen. Allerdings wurde sie mit der Zeit immer dicker, fetter und wahrscheinlich daher auch langsamer, so dass ich die Beziehung bald beendete und mich darauf freute, endlich mal “was neues zu probieren”. Doch so groß die Erwartung auch war, die darauf folgenden Enttäuschungen waren umso gewaltiger. Nach einem kurzen Seitensprung mit Evolution, die mehr als zickig und träge war, landete ich schließlich bei KMail, die ich trotz der Herkunft aus dem Staat “KDE” nicht verschmähte und relativ schnell lieb gewann. Doch auch diese Liebe hielt nicht lang. Zu groß waren die Unterschiede zwischen uns und zu schwer die Altlasten, die KDE mit sich brachte.

Heute allerdings glaube ich endlich meine wahre Liebe gefunden zu haben. Sie kommt aus Japan und ihr Name ist Sylpheed. Sie ist sehr schlank, schnell, wunderschön und kann trotz ihrer japanischen Herkunft gut Englisch und Deutsch. Ich glaube, ich bin verliebt…

7 Tage Arch Linux: Ein Fazit

  • Arch Linux ist sackschnell: Kein Wunder. Neben dem Kern ist bei mir nur noch x.org, Gnome und ein bißchen Kleinkram (Firefox, OpenOffice usw.) installiert. Kein Schnickschnack mehr sondern nur noch wirklich nützliche Dinge.
  • Die Installationsroutine ist ungewöhnlich, aber nicht schlimm. Man muss sich nur etwas dran gewöhnen.
  • Pacman ist ein solider Paketmanager, der apt in nichts nachsteht. Was mir fehlt ist ein graphisches Frontend á Synaptic mit dem ich durch die Pakete browsen kann. Weiterhin sind die Repositorys nicht so prall gefüllt wie bei Ubuntu. Ein Paket “enigmail” für Thunderbird gibt es zum Beispiel nicht. Stattdessen muss man das Modul manuel von der Entwicklerseite herunterladen und selber installieren.
  • Sowohl Thunderbird als auch Evolution erfinden “Geisterordner” in meinem IMAP Postfach. Ich bin jetzt auf KMail umgestiegen. Das sieht zwar schrecklich aus aber zickt wenigstens nicht rum. Arch kann dafür natürlich nichts.
  • KDE ist scheiße. Ein Hoch auf Gnome!
  • Hab ich schon erwähnt? Arch ist verdamt schnell!
  • Sound geht unter Arch immernoch nicht – Hab mich aber ehrlich gesagt noch nicht drum gekümmert
  • Firefox verliert manchmal seine Einstellungen (mitsamt Bookmarks). Woran’s jetzt genau liegt, weiss ich immernoch nicht, scheint mir aber ein Problem mit der Rechtevergabe zu sein.
  • Gnome mag kein chmod 770 auf /home/username und verweigert dann das Speichern der Session. Stattdessen darf kein +w auf die Gruppe gesetzt sein.
  • Das Arch Wiki ist noch ganz schön dünn. Ich hoffe, das füllt sich so langsam mal. Es fehlen teilweise ganz simple Artikel zu z.B. Evolution oder Enigmail…
  • Ich mag die /etc/rc.conf in der alle wichtigsten Einstellungen (Netzwerkeinstellungen, Systemdienste…) konfiguriert werden. Tolle Sache, dieses KISS!
  • Die Installtion der proprietären nvidia-Treiber über pacman verlief überraschenderweise sehr problemlos.
  • Ich dachte immer Gnome hätte nun seine eigenen 3D-Effekte anstatt Compiz zu verwenden. Ein pacman -S gnome zeigt mir allerdings das Gegenteil.
  • Hab ich schon erwähnt? Arch ist sauschnell! :-)
  • zsh ist eine tolle Konsole!
  • Die Autovervollständigung mittels TAB funktioniert nach einem “su -” nicht. Warum?
  • Die Tasten POS1, END und ENTF funktionieren nicht in der Konsole – Kein Plan warum. Nach einem “su -” geht’s aufeinmal. Versteh ich nicht.

Fazit: Arch bleibt :-)

Arch Linux + KDE 3.5: Time to nerd

Nachdem ich ja bereits seit einiger Zeit etwas unzufrieden bin mit meiner Ubuntu-Installation (Performance, Überladung durch viele nicht genutzte Programme) bin ich inzwischen vielleicht auf eine richtig gute Lösung gestoßen: Arch Linux

Hierbei handelt es sich um eine minimalistische Linux-Distribution, die im Prinzip nur aus dem nötigsten besteht. Selbst der XServer und ein Windowmanager fehlen. Hat man das OS erstmal installiert, landet man einfach in der Konsole und fängt nun an, das System so zu konfigurieren, wie es einem gefällt. Das hat viele Vorteile: Einerseits hat man wirklich nur das auf seinem Rechner was man auch braucht (Keine dummen Kartenspiele mehr) und man lernt einiges über das Betriebssystem, weil man alles von hand machen muss. – Na, ja. Nicht ganz. Einen Paketmanger gibt es zum Glück auch noch, so dass man sich das selber kompilieren à la Gentoo sparen kann. Statt sudo apt-get install firefox heisst es nun einfach sudo pacman -Sy firefox – Gar nicht mal so übel.

Da ich sowieso ein neues Betriebssystem installieren wollte nachdem meine Festplatte abgeraucht ist (Das ist wieder ne Geschichte für sich) habe ich mich auch dazu entschlossen, mal nach über einem Jahr GNOME und Xfce mal KDE auszuprobieren. Letzteres habe ich ja aufgrund der bunten Oberfläche immer etwas gescheut, aber nachdem ich mir mal den schönen neuen KDE-Look im SuSE Pool des KIZ angeschaut hatte, wollte ich das Ding doch mal ausprobieren und siehe da: Gar nicht mal so übel. Anfangs musste ich mich etwas dran gewöhnen, aber inzwischen geht’s ganz gut. Außerdem ist KDE wohl etwas “nerdiger” was mir doch sehr entgegenkommt :-)

Jetzt ist also Arch Linux seit 2 Tagen drauf und es gefällt mir sehr sehr sehr gut: Das Ding ist superschnell (Firefox poppt sowas von schnell hoch) und ich habe (dank KISS-Prinzip von Arch) immer den Überblick über mein System.

Trotzdem werde ich wohl zumindest auf meinem Notebook Ubuntu behalten – Da läuft das ganz gut.

Microsoft: Internet Explorer ist sicherer als Firefox

Jeff Jones, bei Microsoft als Security Strategy Director für die Trustworthy Computing Group tätig, vergleicht gerne die Produkte seines Hauses mit anderen. Nachdem er zuletzt Windows Vista in Sicherheitsdingen ein besseres Zeugnis ausgestellt hat als Linux und Mac OS X, hat er sich in einer Langzeitstudie den hauseigenen Internet Explorer im Vergleich zum Open-Source-Webbrowser Firefox vorgeknöpft. Auch hier ist das Ergebnis nicht überraschend: Im Internet Explorer müssen nach seiner Betrachtung weniger Sicherheitslücken geschlossen werden als in der Konkurrenz … mehr

Quelle: heise.de

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