Archive for January, 2008

Blog + Datenschutz = ?

Heute ist Prof. Weber in der Webengineering-Vorlesung etwas über Blogs hergezogen, was mich dazu angeregt hat, mir über die ganze Sache ein wenig Gedanken zu machen. Seiner Meinung nach ist gibt es wohl eine Diskrepanz zwischen dem Thema Datenschutz und dem Publizieren von persönlichen Informationen im WWW über Blogs. Weiterhin sagte er, dass interessanterweise gerade Leute, die sich dem Datenschutz verschrieben haben zum Beispiel irgendwelche Urlaubsfotos in’s Netz stellen, die man dann wohl so “nie mehr wieder weg kriegt”.

Besonders letzter Punkt hat mich dazu gebracht, etwas nachzudenken, denn so Unrecht hat der gute Mann natürlich nicht. Auf der einen Seite bemühe ich mich, dass das StudiVZ nicht so einfach an meine Daten kommt, auf der anderen Seite hab ich hier in diesem Blog tonnenweise Bildergalerien, die mir später bei der Suche nach einem Job Probleme machen können.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich, gerade wenn es um private Fotos geht, zu diesen stehe. Ich habe kein Problem damit, wenn mein zukünftiger Chef sieht, wie ich als Student betrunken unter’m Tisch lag. Ist ja kein Geheimnis, dass Studenten gerne feiern.

Außerdem gebe ich mir sehr viel Mühe, dass zum Beispiel Spambots nicht so einfach über meinen Blog “drübercrawlen” können und zum Beispiel meine e-Mail Adresse abgrasen, obwohl ich diese unter “Kontakt” angegeben habe. Zumindest der Google Bot soll nicht in der Lage sein, diesen “Sicherheitsmechanismus”, bestehend aus etwas Javascript und einem CSS-Hack, auszulesen.

Sucht man auch zum Beispiel bei Google nach “Timo Ernst” findet man nicht viel, da ich alles, was ich dort gefunden habe und mir nicht passte, von Google habe entfernen lassen. Das geht übrigens relativ schnell und einfach, indem man einfach nur ein Formular bei den Brüdern ausfüllt und das war’s. Ob dadurch die Daten wirklich aus den Datenbanken von Google gelöscht werden oder ob sie einfach nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt werden, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Trotzdem bleibt irgendwie ein fader Beigeschmack, den mir Onkel Weber nun bereitet hat und den ich wohl so schnell nicht loswerde.

Ja, ich bin wieder drin, im StudiVZ

Ok, ich komm halt einfach nicht los von der Scheisse ;-)
Da ich nun meine Freundeliste wieder komplett neu aufbauen muss, bitte ich darum mich als Freund einzuladen, falls ich das nicht schon bei euch gemacht habe! Ihr findet mich im VZ als “Timo aka T-Stroyer” ;-)

Damals bin ich ja aus datenschutzrechtlichen Gründen augrund zweifelhafter AGB’s ausgetreten.

Diese haben sich bis heute zwar nicht geändert, jedoch kann man einiges tun, damit die guten Jungs und Mädels vom VZ nicht dafür sorgen, dass das eigene Postfach mit Werbung für Penisverlängerungen überläuft und so geht’s:

  1. Namen ändern: Einfach den Namen in irgendeinen Phantasienamen ändern. Kreativität ist gefragt! ;-)
  2. Alternative e-Mail Adresse nutzen!
  3. Die Felder Kontakt, Persönliches, Arbeit nicht ausfüllen.
  4. Generell so wenig eigene Daten wie möglich angeben.
  5. Ein Foto als Avatar nutzen, auf dem man nicht genau erkennbar ist (Sonnenbrille?)
  6. Unter “Privatsphäre” die Option “Nur meine Freunde” unter “Wer darf meine Seite sehen?” anklicken (Schutz for Phishing)
  7. Ganz unten im Footer der Seite auf “Datenschutz” klicken. Dann diesen Links folgen:
  • Datenschutzerklärung
  • Einstellung der Verwendung meiner Daten
  • => Alle Haken wegmachen und speichern

Kommentar-Spam

Das wird immer toller, hier:

Neuer Kommentar zu deinem Beitrag #277 “Fotos vom Snowboarden”

Autor : INCUCTCAG (IP: 85.192.166.0 , 85.192.166.0)

E-Mail : isaacgreenro@gmail.com

URL :

Whois : http://ws.arin.net/cgi-bin/whois.pl?queryinput=85.192.166.0

Kommentar:

Hi

I can`t find here www.timo-ernst.net therefore I write here “Fotos vom Snowboarden” this thread erotic photos please show me link to real erotic photossessions

Rischtisch geil: 8800GT Semipassiv

Nach ein paar Tips von den Jungs aus dem Silenthardware.de-Forum hab ich es endlich geschafft: Meine Mühle rennt mit der neuen Sparkle 8800GT, ist ruhig und das wichtigste: Richtig kühl.

Erreicht habe ich das dadurch, dass ich den S-FLEX vorne unten am Case abgemacht habt und ihn zwischen Ninja und dem Passivkühlkörper der Sparkle “geklemmt” habe. Mein ursprünglicher Plan, den Lüfter an dem Ninja zu befestigen schlug leider fehl, da auf meinem Gigabyte Board ein fetter Passivkühler genau unter dem CPU-Kühler ist, der mich den Lüfter nicht weit genug herunterdrücken lies, um denselben mit dem Spangen am Tower zu befestigen.

Also war bastelei angesagt: Nach mehrmaligem Rumprobieren fand ich eine gute Stelle, um den S-FLEX genau zwischen Ninja und der Spakle “einzuklemmen”. Um noch etwas mehr Druck zu erzeugen, damit der Lüfter gut hält, habe ich noch ein Plastikteil dazwischen geklemmt. Ich würde mit dem Rechner jetzt zwar nicht gerade Volleyball spielen, aber ich habe den Eindruck, dass das jetzt so ganz gut hält.

S-FLEX auf Sparkle 8800GT

Temperaturen: Also gleich mal den ATI-Würfel angeschmissen und siehe da:

Idle: 49°C
Ati-Würfel: 70°C
Crysis: 68-69°C

Ein supergeiles Ergebnis muss ich sagen.

Einen großen Nachteil hat das Ganze allerdings: Dadurch, dass der Ninja auf der linken Seite mehr Druck auf den Kühlerkörper der Sparkle ausübt, biegt sich die Karte unangenehm nach unten. Sieht nicht gesund aus und ich hatte große Bedenken, das ganze so zu realisieren, aber zum Glück sind Karte und Steckplatz heil geblieben:

Sparkle biegt sich

Der Vollständigkeit halber: Der hintere Gehäuselüfter und der S-FLEX auf dem Graka-Kühler läuft auf 540 rpm. Im Netzteil ist ein S-FLEX 1200, der von der Seasonic-Lüftersteuerung geregelt wird. Die Folge: Alles supi-leise :-)

Noch nicht ganz: Meine 8800GT passiv

Heute kam endlich meine Sparkle 8800GT PIPE. Also, gleich in den neuen Rechner eingebaut (Der nun endlich fertig ist) und ab dafür:

Sparkle 8800 GT passiv Sparkle 8800 GT passiv eingebaut

Ich hatte ja schon ein paar Infos über die Karte im Inet gesammelt. Unter anderem auch, dass der Kühlkörper wohl etwas zu unterdimensioniert ist. Trotzdem hatte ich mich für die Spakle entschieden, da sie die einzige von Haus aus passiv gekühlte Karte war und ich das Ding einfach auf Garantie zurückschicken konnte, falls sie mir abraucht.

Jetzt im nachhinein bereue ich das ganze etwas. Der Kühler ist tatsächlich sehr klein und die 3 Heatpipes scheinen nicht auszureichen, um den Chip vernünftig zu kühlen.
Nach ca. 30 Min Crysis erreichte die GPU 107°C und wurde automatisch heruntergetaket. Meine Hoffnung, dass der Luftstrom der beiden Scythe S-FLEX 1200 (Beide mit 540 rpm) ausreichen würde, die ich vorne und hinten im Gehäuse verbaut hatte, schwinden also.
Erst als ich den hinteren Lüfter mit 1400 rpm und den vorderen mit 840 rpm laufen lasse, bleibt die Temperatur konstant bei ca. 98-100°C. Nicht gerade berauschend, aber wenigstens bin ich aus dem kritischen Bereich raus. Leider ist gerade der hintere Lüfter bei diesen Drehzahlen so laut, dass man wirklich nicht mehr von einem Silent System reden kann.

Ich war schon so kurz davor, die Karte nun doch aktiv zu kühlen (Was mit 3 langsam drehenden Lüftern statt 2 schnellen gar nicht mal so schlecht ist) aber so leicht gebe ich nicht auf. Ich habe mir nun einen Thermalright HR-03 GT bestellt. Dieser Kühler ist speziell für die 8800 GT Serie entwickelt und verfügt über einen größeren Kühlkörper und 6 statt nur 3 Pipes. Ich hoffe, dass ich dadurch gerade den hinteren Lüfter etwas langsamer drehen lassen kann (Vielleicht so ca. 850 rpm). Dem Vorderen werde ich nun etwas mehr Saft spendieren, damit kein Unterdruck im Gehäuse entsteht und die Luft nicht aus allen möglichen Schlitzen im Gehäuse reingeströmt kommt und meinen ATX-Luftstrom kaputt macht. Vielleicht klebe ich auch noch ein paar von den Schlitzen zu, so gut es geht…

Wenn alles schief läuft, werde ich wohl auf die Standard-Variante zurückgreifen, die zur Zeit bei der 8800 GT in Silencerkreisen üblich ist: Vorne und hinten jeweils ein langsam drehender S-FLEX und auf der Karte einen Arctic Cooling Accelero S1 mit nem ebenfalls langsamen S-FLEX drauf, denn drei Lüfter mit niedriger Drehzahl sind immer besser als zwei mit hoher.

Ich persönlich bin vom S1 allerdings nicht so überzeugt, denn:

  1. Der Kühlkörper “hängt” nach unten, was bedeutet, dass er gar nicht vom Luftstrom im Gehäuse profitieren kann.
  2. Keine Kühlkörper in der Packung für die Spannungswandler is ne Frechheit. Die kosten ja echt nur ein paar Cent.

Aktiv betrieben, mag der S1 ja sicherlich die absolute Nummer 1 sein aber da ich die Karte komplett passiv kühlen möchte, ist ein HR-03 GT, der seine Nase in den Luftstrom hängt, sicherlich besser. Zudem habe ich immernoch bedenken, dass ein aktiv betriebener S1 durch den Luftwirbel, den der da unten verursacht, meinen schönen Luftstrom im Gehäuse stören könnte.

Übrigens: Crysis bei 1280×1024 mit vollen Details rockt einfach tierisch :-)

Das 4mm-Notebook

Macbook AIR heisst das gute Teil, und ICH WILL ES !!!

Das scheiss Ding ist so schmal, dass es in einen einfachen Kuvert passt.

Auf spiegel.de gibt es einen ausführlichen Bericht über die technischen Details des neuen Mini-Notebooks:

Keilförmig zugeschnitten misst es an der dünnsten Stelle vier Millimeter und bleibt selbst zum Bildschirm hin unter einer Dicke von zwei Zentimetern. Das Gewicht wird mit 1,36 Kilogramm angegeben – was allerdings nicht gerade sensationell ist. Sensationell könnte hingegen das neue Multitouch-Trackpad sein. Ganz wie beim iPod Touch und iPhone kann man das Gerät mit Gesten steuern, das Spreizen zweier Finger vergrößert ein Bild, das Zusammenführen verkleinert es.

Bei der technischen Ausstattung hat Apple alles eingebaut, was derzeit hip und innovativ ist. So etwa einen von Strom sparenden LEDs beleuchteten 13,3-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Die Tastatur ist, wie bei der Macbook-Pro-Serie, hintergrundbeleuchtet. Als Speichermedium ist eine 80 Gigabyte große Festplatte im 1,8-Zoll-Format eingebaut. Wahlweise kann man allerdings auch eine 64 Gigabyte-Flash-Festplatte bekommen. Die sei zwar teuer, aber auch “wahnsinnig schnell”, sagte Jobs.

Als Strom und Platz sparender Antrieb ist ein Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz eingebaut, der gegen Aufpreis durch ein 1,8-Gigahertz-Modell ersetzt wird. Das mag gemächlich erscheinen, ist für ein Subnotebook jedoch eine vergleichsweise sportliche Motorisierung. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte recht üppig bemessen, sollte für die meisten Anwendungen ausreichen. Der Lohn der Strom sparenden Ausstattung: Bis zu fünf Stunden soll der Akku durchhalten.

An anderer Stelle wird allerdings Minimalismus betrieben. So ist die Zahl der Anschlüsse, die sich in dem kleinen Gehäuse unterbringen lassen, arg begrenzt. Lediglich ein USB-Port, ein Mini-DVI-Monitoranschluss und ein Audio-Ausgang fanden Platz. Dafür können sich die drahtlosen Fähigkeiten sehen lassen: Schnelles W-Lan nach IEEE 802.11n sowie Bluetooth 2.1 EDR (Extended Data Rate) sind integriert. Einzig ein DVD-Laufwerk fehlt, kann aber für 89 Euro als externes Gerät nachgeordert werden. Alternativ kann man via Netzwerk den DVD-Brenner eines Macs verwenden.

Im Rahmen seiner Präsentation ging Jobs ausführlich auf das Thema Umweltschutz ein. Das Notebook-Gehäuse aus Aluminium lasse sich gut wiederverwerten, sagt er. Vor allem aber sei im Macbook Air das erste quecksilber- und bleifreie Display eingebaut. Darüber hinaus wird die Hauptplatine ohne umweltschädliche Flammhemmer hergestellt. Und schließlich, so Jobs, ermögliche das flache Design eine deutlich kleinere Verpackung, die um rund die Hälfte kleiner ist als der Karton anderer Apple-Notebooks – und dem Hersteller damit Transportkosten sparen dürfte.

Apropos Kosten: 1699 Euro verlangt Apple für das Macbook Air in der Grundausstattung. Bestellungen werden ab sofort angenommen, die Auslieferung soll jedoch erst in zwei Wochen beginnen.

Quelle: spiegel.de

Also, ganz ehrlich: 1700 EUR für so ein tolles Notebook sind echt in Ordnung. Mein Thinkpad X60s hat in etwa ähnlich viel gekostet, damals als ich es kaufte.

Ja, ich bin raus aus dem StudiVZ

Da ich immer wieder darauf angesprochen werde:

“Wie, du hast dich abgemeldet?”

“Warum bist du aus dem StudiVZ raus?”

Wie ich bereits in einem älteren Blogeintrag mal geschrieben hatte, waren die neuen AGBs ja mehr als fragwürdig. Trotz eMails seitens der Community-Verwalter, in der beteuert wurde, niemals Daten an Dritte weitergeben zu wollen, stellt sich mir die Frage, warum denn dann ein entsprechender Paragraph in den AGBs auftaucht, der dies ausdrücklich erlaubt. Das ist so, als wenn ein Fremder mich auf der Straße anquatsch und sagt: “Gib mir deine Geldbörse, aber keine Sorge, ich renn damit schon nicht weg”.

Aber mal abgesehen davon, habe ich grade erst einen interessanten Heise-Artikel gelesen in dem generell vor Social-Networking à la Facebook oder mySpace gewarnt wird.

Der Grund: Phishing-Betrüger (Leute, die sich für jemande anders ausgeben und so die Empfänger von z.B. eMails reinlegen) können die in den Netzwerkportalen hinterlassenen Daten dazu missbrauchen, um gezielt, personalisierte Phishingbetrügereien zu begehen.

Zum Beispiel hätte man über das StudiVZ leicht herausfinden können, dass ich Johannes aus der Uni kenne. Somit hätte sich also jemand per eMail als Johannes ausgeben können und mir eine eMail mit entsprechendem Anhang zuschicken können. Da ich Johannes persönlich kenne und ihm vertraue, hätte ich den Anhang vielleicht sogar geöffnet.

Dieses Verfahren ist nicht nur Utopie sondern wurde bereits eingesetzt laut heise.de:

Bereits Mitte 2007 berichteten Sicherheitsunternehmen von ersten gezielten Attacken auf Personen aus Wirtschaft, Industrie und Politik, bei denen offenbar vorher Informationen über Profile auf Facebook und Linked-In gesammelt wurden.

Im Zusammenhang mit Sicherheitslücken in Social-Network-Seiten wurde auch erst kürzlich ein Javascript-Wurm bekannt, der sich durchs Google’s “Orkut” schlich. Dabei wurden gezielt Gästebücher mit Javascriptcode kompromitiert an denen sich alle Besucher eines solches Gästebuchs infizierten. Der Wurm konnte dadurch die Profile der einzelnen User verunstalten. Angeblich war es sogar möglich Zugangsdaten zu Bankverbindungen mitzuschneiden.

Na, ja. Ich wünsche trotzdem allen ein frohes, neues und vor allem sicheres Jahr! Ich geh jetzt Snowboarden :)

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The Author: Timo Ernst

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