Archive for December, 2007

Affe – Student 1:0

Affen können nicht nur gut mit Bananen, sondern auch mit Zahlen. In Rechentests schnitten sie fast so gut ab wie Studenten. Einziger Unterschied: Statt mit Ziffern kalkulieren Affen mit Punkten… mehr

Quelle: spiegel.de

Spam?

Ich muss sagen, der SPAM wird immer eigenartiger.

Nehmen die Versender jetzt, aus Frustration an den Blacklisten, Koks oder was?

Guten Tag,

Sie als Inhaber der E-Mail-Adresse xxx@xxx.com werden hiermit zur Fahrprüfung vorgeladen. Nutzen Sie folgenden Link zur Teilnahme:

http://www.Pruefung-beginnen.net/

Sie werden gebeten, die Prüfung sofort durchzuführen und abzuschließen. Bitte benutzen Sie folgenden Link:

http://www.Pruefung-beginnen.net/

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Führerscheinstelle
von www.Pruefung-beginnen.net

PGP-Liebesbriefe

Bob ist ein etwas schüchterner Junge der 10. Klasse. Eines Tages kommt ein neues, wunderschönes junges Mädchen hinzu. Sie ist dermaßen hinreissend, dass sich Bob hemmungslos in sie verliebt.

Das Mädchen heisst Alice.

Da er jedoch so schüchtern ist, traut er sich nicht, sie anzusprechen.
Außerdem möchte er nicht, dass der Klassenclown Malory von seiner Liebe erfährt.

Bob loves Alice

Also beschließt er, ihr eine Liebesemail zu schreiben.

Zu Hause setzt er sich vor seinen Computer und fragt sich, ob es denn eine gute Idee ist, eine solch sensible Nachricht einfach so per eMail zu verschicken. Kann sie abgehört/abgefangen werden? Einen “normalen Brief” könnte schließlich auch jederzeit von jedem geöffnet und gelesen werden.

Um also zu vermeiden, dass Malory seine eMail liest, möchte er seine eMail verschlüsseln, so dass sie kein anderer lesen kann.
Und das macht er so:

Bob weiss, dass Alice sehr viel von IT-Sicherheit versteht und dass sie ihren eigenen PGP-Schlüssel hat, um eMail-Verschlüsselung verwenden zu können.
Dazu hat sie sich einen sog. Keypair generieren lassen. Dieser Keypair besteht aus zwei Schlüsseln:

Secret Key
Public Key

Aus ersterem kann der zweitere, der öffentliche Schlüssel generiert werden. Diesen hat Alice an all ihre Freunde verteilt. Er ist kein Geheimnis und wird von jedem benötigt, der ihr eine verschlüsselte eMail schreiben will.
Den geheimen Schlüssel jedoch bewahrt sie gut auf. Sie hat ihn auf eine CD gebrannt und ihn in eine ihrer Schubladen versteckt – Gleich neben dem Bett bei den Kondomen (Die alte Schlampe!).

Alice sendet öffentlichen Schlüssel

Zurück zu Bob: Er sucht auf einem Schlüsselserver, wie zum Beispiel pool.sks-keyservers.net, nach dem öffentlichen Schlüssel von Alice und findet ihn auch.

Er benutzt nun diesen öffentlichen Schlüssel von Alice, um seinen Liebesbrief zu verschlüsseln. Dafür gibt es Programme, wie zum Beispiel Enigmail + OpenPGP für den Thunderbird mail client. Open Source, und daher kostenlos.

Send encrypted mail from Bob

Um Alice zu ermöglichen, dass sie ihm auch eine verschlüsselte eMail zurückschreiben kann, generiert er sich ebenfalls einen Keypair.
Dazu wählt er ein Passwort, 2048-Bit-Verschlüsselung und den RSA Verschlüsselungsalgormithmus. Er weiss nicht genau, was all diese Fachbegriffe bedeuten, aber sein alter Klassenkamerad und Computerfreak Ken hat ihm dazu geraten, dem er auf jeden Fall vertraut.

Seinen geheimen Schlüssel versteckt Bob nun auch sehr gut in seinem Zimmer. Allerdings, anders als Alice, zwischen seinen alten Socken.
Den öffentlichen Schlüssel hängt er an seine Liebes-Mail an.

Ein paar Tage später hat Alice ein Kondom weniger in ihrer Schublade (Die alte Schlampe!).

Meinen public Key gibt es übrigens unter http://www.timo-ernst.net/pgp/pgpkey.asc

Gründlich, zuverlässig, pflichbewusst

Ja, so werden die Deutschen nach einem Zeit-Artikel, den Chris in seinem Blog verlinkt, bezeichnet.

Hier ein kurzer Ausschnitt:

(…) Solch seltene emotionale Ausbrüche einmal ausgenommen, gelten Deutsche in ihren Augen aber eher als kaltherzig: Die »kühle Blonde« beispielsweise sei zwar gleichberechtigt und selbstbewusst, ihre Modernität gehe aber auf Kosten ihrer Weiblichkeit. Zärtlich, verständnisvoll und familienbewusst – das seien nur die Italienerinnen; und Treue eine Tugend, die deutschen Frauen gänzlich fehle. Immerhin, eine Sache möchten die Italiener den Deutschen dann doch nicht absprechen: ein gutes Arbeitsklima und typisch deutsche Werte wie Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein im Job.

Dem kann ich absolut nur zustimmen.

Wenn ich italienisch könnte, wäre ich schon längst am Mittelmeer.

Wenn die Amis nicht so größenwahnsinnig wären, würde ich schon längst in den USA studieren.

Wäre in England nicht so scheiss Wetter, würde ich selbst das “Breakfast” dort aushalten.

Nur nach Frankreich würde ich nicht gehen. Da stinkts.

Der Gummiparagraph §7

Totale Verwirrung um die neuen AGBs vom Studivz.

Auf der einen Seite wird seitens der Betreiber der Community beteuert, die AGBs wären NICHT dazu gedacht, Daten an Dritte weiterzugeben, sondern lediglich auf den User personalisiert zugeschnittene Werbung zu präsentieren:

Liebes studiVZ Mitglied,

(…) Auf diese Ankündigung hin haben sich bereits viele von Euch gemeldet und uns damit ein wertvolles Feedback gegeben. Dafür möchten wir uns bedanken und noch einmal auf drei zentrale Punkte eingehen:
1. studiVZ hat noch nie Nutzerdaten an Dritte verkauft und wird dies auch niemals tun. (…)

Trotzdem hört man in den Medien immer mehr Kritik an Deutschlands größter Community und wenn man sich die AGBs mal selber genauer ansieht, wird man auch schnell fündig:

“Ich willige ein, dass studiVZ Bestandsdaten und/oder Nutzungsdaten von mir an Dritte weitergibt, wenn und soweit die Übermittlung der Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften und/oder infolge von Gerichtsentscheidungen zulässig ist.”

Einen sehr interessanten Artikel zu dem Thema gibt es übrigens bei spiegel.de
Hier wird die AGB von den drei Anwälten Becker, Kremer, Trautmann und dem IT-Datenschutzexperten Fülbier genauer unter die Lupe genommen.

Ich persönlich blicke schon gar nicht mehr durch, schließlich bin ich kein Medienrechtsexperte.

Im Zweifel jedoch kündige ich meine Mitgliedschaft jedoch lieber.
Übrigens: Wer nicht bis zum 9.01.2008 die neuen AGBs akzeptiert hat, kann sich nicht mehr einloggen.
Andere User können das Profil aber dennoch weiterhin betrachten. Man wird also praktisch ausgesperrt und kann gar keine Änderungen mehr vornehmen.

Wer sich also auch noch abmelden möchte, sollte das bald tun, denn nach dem 9.1.2008 geht das zwar immernoch, jedoch bleiben die Daten in der Datenbank gespeichert:

Wer sich demnächst bei StudiVZ abmeldet, bleibt weiterhin in der Datenbank gespeichert. In Punkt 3.3. der neuen AGBs heißt es lediglich, das nach der Abmeldung die vom Nutzer in seinem Profil gemachten Angaben “nicht mehr einsehbar” sind. Die von dem Nutzer “öffentlich zugänglich” gemachten Beiträge (zum Beispiel Kommentare auf den Seiten anderer Nutzer) würden auch nach der Deaktivierung weiterhin abrufbar bleiben –jedoch ohne Angabe des Namens und mit dem Hinweis, dass der Beitrag von einem inzwischen gelöschten Nutzer stammt. Bislang heißt es in den AGBs von StudiVZ unter Punkt 2.6. glasklar: ” Mit der Abmeldung wird der gesamte unter dem Profil des Nutzers gespeicherte Datensatz vollständig gelöscht.” Hier sind die neuen Regeln ein Rückschritt.

StudiVZ verkauft Millionen Nutzerdaten

Das wird immer toller mit dem Datenschutz..

Die Plattform für Studenten StudiVZ ändert zum Jahreswechsel die Geschäftsbedingungen. Folge: Die persönlichen Daten der vier Millionen Nutzer können an interessierte Unternehmen verkauft werden. Handynummern, Mail-Adressen, Hobbys, Musikgeschmack – alles im Angebot… mehr

Women, know your limits

Ehrlich, ich hab mich fast bepisst vor Lachen.

Super Mario Frustration

Also, ich hab mir den Arsch abgelacht.

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